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MARTIN SYNCOM
AbgasAbgas-
SYNCOM Komponenten
Infrarot-Kamera
Infrarot-
reinigung
AbgasAbgasrezirkulation
Fuzzy Logic
Controller
MICC
1 2
3
4 5
Anreicherung der Primärluft
24 - 35 % O2
Die Emissions-Grenzwerte für thermische Abfallbehandlungsanlagen sind die anspruchsvollsten aller
Industrieanlagen. Unabhängig davon geht die Entwicklung zur Minimierung der Schadstoff-Emissionen weiter.
Zur Erreichung dieses Ziels hat MARTIN das SYNCOM-Verfahren entwickelt, das aus folgenden Verfahrensstufen besteht:
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Rostfeuerung mit dem Rückschub-Rost
Sauerstoffanreicherung der Primärluft
Feuerungsregelung mit Infrarot (IR) - Thermographie
Sekundärluftsystem mit 4 Düsenreihen - „4 row stitching“
Abgasrezirkulation
Die Abgasrezirkulation, aber vor allem die Anreicherung der Primärluft mit Sauerstoff, führen zu einer erheblichen Verringerung des Abgas-Volumenstroms. Dies bewirkt kleinere Komponenten im Bereich Dampfkessel
und Abgasreinigung und damit Kostenersparnis. Zum anderen resultieren daraus deutlich geringere SchadstoffFrachten am Kamin. Die Feuerungsregelung mit IR-Thermographie und die Sekundärgas-Eindüsung zur guten
Vermischung der Verbrennungsgase gewährleisten einen optimierten Verbrennungsvorgang. Organische Komponenten werden wesentlich effizienter zerstört. Die Temperaturen im Brennbett sind gegenüber der konventionellen Feuerung deutlich höher. Dies führt zu einer teilweisen Sinterung der Schlacke. Der Ausbrand der
Schlacke und die Eluation von Schwermetallen werden dadurch signifikant verbessert.
Merkmale des SYNCOM-Verfahrens sind:
Intensivere, gleichmäßigere Verbrennung
Deutlich reduzierter CO-Gehalt im Abgas
Temperatur im Brennbett in der Hauptverbrennungszone ca. 100°C höher
Teilweise Sinterung der Schlacke
- Verbesserter Ausbrand
- Geringere Schwermetall-Eluation
! Verringerung der Abgasmenge um ca. 35%
- Höherer Kessel-Wirkungsgrad
- Verringerte Schadstoff-Fracht am Kamin
- Verringerung der Flugaschemenge
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In umfangreichen Versuchen wurde das SYNCOM-Verfahren am MHKW Coburg getestet. Darauf aufbauend
wurde die erste kommerzielle Anlage in Arnoldstein (A) gebaut. Diese ist seit 2004 erfolgreich im Dauerbetrieb.
In Sendai (J) ist seit 2005 eine weitere Anlage (3 Linien) mit dem SYNCOM-Verfahren in Betrieb.

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